Jahreshauptübung der Tettnanger Freiwilligen Feuerwehr

Hurra hurra die Schule brennt ! Rauch aus einem Raum im Erdgeschoss, verrauchte Treppenhäuser, ein vermisster Koch im EG und eine Schulklasse mit sechs Schülern und Lehrer im ersten OG. Eine zusätzliche Wasserversorgung aus dem Löschteich vor der Schule musste aufgebaut werden. Dieses Szenario war die Annahme der Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Tettnang an der Landesberufsschule für Hotel- und Gaststättenberufe in der Weinstraße.
Hatte zuvor die Jugendfeuerwehr an der Feuerwache ihr Können gezeigt rückten danach 74 aktive Feuerwehrler inklusive des Löschzugs Kau sowie der Abteilungen aus Langnau und Tannau in die Weinstraße aus um in der Jahreshauptübung ihr Können zu demonstrieren. Dabei sahen die zahlreichen Zuschauer unter ihnen viele Gemeinderäte und Bürgermeister Bruno Walter einen zweigeteilten Übungsverlauf. Auf der Vorderseite der Schule gingen die Rettungskräfte von zwei Seiten in das Erdgeschoss vor um den vermissten Koch zu suchen und zu retten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung waren die Rettungskräfte mit Atemschutz ausgerüstet. Auf der Rückseite des Gebäudes wurde mit Leitern und der Drehleiter die Schulklasse mit ihrem Lehrer aus dem ersten Stock in Sicherheit gebracht. Außerhalb des Gebäudes übernahmen 16 Kräfte des Roten Kreuzes die weitere Versorgung und Registrierung der Verletzten. Während der gesamten Übung kommentierte Mathias Schmid von der Tettnanger Wehr den Verlauf und gab den Besuchern einen guten Überblick über die Vorgänge draußen und drinnen sowie in die Arbeit der Rettungskräfte.
Nun, am Ende wurde der Koch gefunden und gerettet und die Schulklasse im ersten Stock wurde auch evakuiert – auch wenn eine Person nicht ganz schwindelfrei war.
Übungsziel erreicht war denn auch nach der Manöverkritik der gesamten Einsatzleitung von Kreisbrandmeister Henning Nöh und Kommandant Konrad Wolf zu hören. Besonders hob Nöh die gute Zusammenarbeit mit Rotem Kreuz und Polizei im gesamten Kreis hervor und die interessierten Zuschauer nahmen von diesem Nachmittag mit dass die Rettungskräfte der Stadt für auftretende Notfälle gut gerüstet sind.


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