Aus der ganzen Region

kommen die Reiter zu Europa größter Reiterprozession. Schon die Lichterprozession zum Kreuzberg am Vorabend nach Abendmesse und Festpredigt ist sehr beeindruckend und bildet den Auftakt zu den Blutfreitagfeierlichkeiten. Rund um Weingarten haben die Reitergruppen seit Jahren ihr festes Quartier als Ausgangsbasis für diesen Blutfreitag. Auf festgelegten Anreitrouten müssen sie ihre `Bereitstellungsplätze` aufsuchen. Die Tettnanger Gruppe startete um 6 Uhr in Köpfingen und wartete diesmal in der J. v. Schnitzer-Straße. Der Ablauf des Blutrittes folgt einem festgelegten Zeremoniell - an sich schon eine organisatorische Meisterleistung.
Punkt 7 Uhr wird die hl. Blutreliquie an den Blutreiter übergeben und eine ausgesuchte Gruppe von Blutreitergruppen bekommt im Klosterhof ihren Segen. Gleichzeitig startet die Prozession. Danach reitet der Blutreiter die Bereitstellungsplätze ab und segnet die wartenden Gruppen um sich dann in die Prozession einzureihen. Die Gruppen die den Segen `verpasst` haben bekommen ihn nach Rückkehr des Blutreiters.
Der Prozessionsweg führt die Blutreiter an Rathaus - mit Balkon für die Ehrengäste - und Ehrentribühne vorbei durch die Stadt Weingarten. Bevor die Gruppen in die Außenbezirke kommen scheren die Musikkapellen aus der Prozession aus. Die Reitergruppen ziehen dann über die Fluren und kommen von Baienfurt her wieder nach Weingarten hinein. Hier reihen sich auch die Musikkapellen wieder in die Prozession ein und gemeinsam zieht man zur Basilika zurück wo unsere Tettnanger Gruppe nach einem letzten Anstieg am Ziel angekommen ist.

Sehen sie hier eine Auswahl von Bildern vom Donnerstagabend und Freitagmorgen

© Copyright 2. Juni 2014 H. Neidhardt


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