Faire Kleidung (wie) geht das?

Dieses Thema schien doch so viele anzusprechen dass der Saal des Gemeindezentrums gut gefüllt war. Und die Besucher wurden nicht enttäuscht. Nach der Begrüßung durch Frau Aicher bekamen die Zuhörer unter der Moderation von Betriebsseelsorger Werner Langenbacher in drei Referaten Informationen zum Thema aus verschiedenen Sichtweisen: Frau Schaus referierte über die Möglichkeiten am Beginn der Produktionskette von Kleidung - sozusagen vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Verwirrend für den Verbraucher dabei die riesige Anzahl von ca. 130 Labels weltweit die alle den (vermeintlichen?) fairen Standard bescheinigen sollen - allein 15 in Deutschland. Schwierig für den Verbraucher hier den Durchblick zu bewahren.....
Antje von Dewitz stellte die Firmenphilosophie von VauDe vor. Nachhaltig zu produzieren und trotzdem betriebswirtschaftlich erfolgreich zu sein - ein Spagat den sie engagiert und nachträglich vermittelte.
Das (vorläufige) Ende jedes Kleidungsstücks beleuchtete Herr Vaas von der Aktion Hoffnung Rottenburg-Stuttgart. Was - wohin mit den abgelegten Kleidern - von denen ca. 45 % noch verwendet werden können. Egal wie - die Kleidersammler sollten vertrauenswürdig sein - zu viele schwarze Schafe tummeln sich da mittlerweile auf dem Markt - eine Sammelgenehmigung sollte da schon vorhanden sein!
In diversen Diskussionsrunden hatten dann die Besucher Gelegenheit ihre Fragen an Frau und Mann zu bringen und die Themen noch zu vertiefen.

Mit dem Dank an alle Mitarbeiter und Unterstützer schloss Frau Aicher den Abend und die gesamte Veranstaltungsreihe `Die Welt Fairbessern` - aber wie? die in der vergangenen Wochen das Gemeindezentrum St. Gallus in Tettnang jeweils gut gefüllt hatten.

Sehen sie hier die Bilderauswahl von der Veranstaltung am Dienstag 24. März 2015.

© Copyright 25. März 2015 H. Neidhardt


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