war geprägt von Wetterkapriolen. Während der Gumpige Donnerstag sehr feucht war hatte sich das Wetter am Fasnetssonntag bereits berappelt und am Dienstag lachte – zu mindestens während des Umzugs wieder einmal die Sonne in Tettnang.
Meine persönlichen Fasnets-Impressionen beginnen mit den närrischen Straßen am sonnigen Bromigen Freitag. Die Fähnle in den Straßen leuchteten in bunten Farben und der Hopfennarr grüßte wohlwollend am Bärenplatz.
Am Freitagabend lief die Kehler Jubiläumskapelle in den Torstuben ein.
Der Sonntagmorgen gehört traditionell der Narrenmesse in St. Gallus. Ein liebevoll närrisch geschmückter Altarraum bot den richtigen Rahmen für eine stimmungsvolle Narrenmesse – diesmal mit dem Motto Heimat über das Gundel, Bernd und Meggi philosophierten.
Heimat war auch das Thema der musikalisch umrahmten Predigt - im Dialekt - von Pfarrer Hermann Riedle. Das Tüpfelchen auf dem i dann noch die Stadtkapelle. Bei allen Beteiligten bedankte sich dann auch Zunftmeister Michael Abele – für Pfarrer Hermann Riedle gab es obendrein noch einen Fasnetsorden.
Der Hemedglonkerumzug am Sonntagabend – diesmal mit neuem Umzugsweg – war immer noch trocken. So konnten die Hemdglonker von der Storchenstraße über Karl- und Schlossstraße ziehen und den Abschluss mit Stadtkapelle und Fanfarenzug vor der Zunftstube feiern.
Beim traditionellen Tettnanger Umzug am Fasnetsende war wieder einmal der SWR mit einer Life-Übertragung beteiligt. Zwar weniger Gruppen aber bunt und lebendig konnte sich das Narrenvolk noch einmal austoben und zeigen was sie so draufhaben. Da wollte denn auch das Wetter kein Spielverderber sein. Entgegen der Vorhersage hielt sich der Regen bis zum Ende des Umzugs zurück.
Begleiten sie mich mit den Bildern zu den Impressionen der diesjährigen Tettnanger Fasnet..
© Copyright 19. Februar 2026 H. Neidhardt